Öffentliche Bürgerbeteiligung

Großflächiger Solaranlagen in der Stadt Liebstadt in den Ortsteilen Biensdorf und Großröhrsdorf
Beteiligungszeitraum:  15.06. 2026  bis  17.07. 2026

Worum geht es

Sie finden Windkraftanlagen im Landkreis SOE auch nicht besonders attraktiv und fragen sich, was Sie dagegen machen können?

Dann sind Sie hier genau richtig! Vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten aus Ihrer Region.

Weitere Videos für unsere Freunde im Landkreis Sächsische Schweiz / Osterzgebirge finden Sie am Ende unserer Seite.

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Ihre Stimme für unsere Region – weil jede einzelne Stimme zählt

Eine wirksame Stellungnahme ist weit mehr als ein bloßer Ausdruck von Unmut – sie ist ein fachlicher Dialog mit den Planungsbehörden. Diese sind gesetzlich verpflichtet, jede sachlich begründete Einwendung individuell zu prüfen. Mit unserem „Baukasten“ bieten wir kein fertiges Formular, sondern ein Werkzeug für Ihre eigene Recherche. Er liefert Ihnen das fachliche Gerüst, um Ihre Bedenken präzise und rechtssicher zu formulieren.

Ab sofort stellen wir zusätzlich für ausgewählte VGW auch vorgefertigte Musterschreiben als PDF-Datei sowie im DOC- und ODT-Format zur Verfügung. Diese kann man auch gerne als Vorlage für andere VGW verwenden.

Jede Stimme zählt!

Bis zum 06.07.2026 können Stellungnahmen zum Entwurf des Sachlichen Teilregionalplans Energieversorgung / Windenergienutzung, sowie zu seiner Begründung und zum entsprechenden Umweltbericht abgegeben werden. Alle Unterlagen, Karten etc. können entweder online, oder in ausgewählten Orten direkt eingesehen werden.

Öffentliche Auslegung online: https://buergerbeteiligung.sachsen.de
Öffentliche Auslegung vor Ort: 21.05.206 im Gymnasium Dippoldiswalde
(Anmeldung über die RPV-Website erforderlich)


Die Stellungnahme kann schriftlich per Post, oder per E-Mail an folgenden Anschrift abgegeben werden:

Regionaler Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge
Meißner Straße 151a, 01445 Radebeul
E-Mail: beteiligung@rpv-oeoe.de

Wer seine Stellungnahme online abgeben will, kann dies unter folgendem Link tun:
https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/rpv-oeoe/beteiligung/themen/1063765
(Nutzerkonto erforderlich)

Packen wir es gemeinsam an!

Ist meine Region betroffen?

Den aktuellen Entwurf des Teilregionalplans Energieversorgung mit Schwerpunkt Windenergienutzung kann man sich auf der Webseite des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal / Osterzgebirge (rpv-elbtalosterz.de) herunterladen. Klicken Sie links auf den Button und wählen angezeigten Ordnerstruktur „TOP2_Sitzungsunterlagen_Teil2“. Dort können Sie die PDF „Karte_1_…“ herunterladen.
Ebenfalls in diesem Order findet man eine grüne PDF-Datei. Hier werden die Gemeinden ab Seite 65 namentlich aufgelistet.

Aktuelle Beiträge

Unsere Plakate und Aufkleber sind da! Mehr Infos hier!

Offizielle Messungen bestätigen Grenzwertüberschreitungen

Nach monatelangen Beschwerden der Anwohner im Nassachtal liegt nun die offizielle Bestätigung vor: Die beiden Windkraftanlagen des Windparks Königseiche überschreiten in Baiereck die zulässigen nächtlichen Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm). Das geht aus einem aktuellen DEKRA-Schallgutachten hervor.

Warum wir eine Reform der Reform brauchen

Die Energiewende ist ein Jahrhundertprojekt. Doch wie sie derzeit umgesetzt wird, droht aus unserer Sicht, mehr Schaden anzurichten als Nutzen zu stiften – besonders hier bei uns in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge. Während die politischen Flächenziele für Windkraft immer weiter steigen, bleibt die Landschaft auf der Strecke.

Wenn das Windrad zur Haftungsfalle wird

Wer heute landwirtschaftliche Flächen oder Forstgebiete besitzt, gilt bei Windkraftprojektierern als heiß begehrter Partner. Hubert Aiwanger warf in der Vergangenheit nicht ohne Grund Pachtsummen von bis zu 100.000 Euro pro Jahr in den Raum. Für Grundstücksbesitzer klingt das nach dem Geschäft ihres Lebens, wenn da nicht das Haftungsrisiko wäre.

Problemfall VGW79 – Cottaer Spitzberg

Das Seismologische Observatorium Berggießhübel (BRG) der TU Bergakademie Freiberg gehört dank seiner geschützten Lage im tiefen Felsgestein mit zu den rauschärmsten und empfindlichsten Messstationen Deutschlands. Doch die aktuellen Planungen für neue Windenergiegebiete im direkten Umkreis könnten die Station für weltweite Messungen unbrauchbar machen.

Sind starre Mindestabstände zur Wohnbebauung noch zeitgemäß?

Der im Juni 2026 vollzogene Rückbau einer Windkraftanlage in der westsächsischen Gemeinde Oberwiera hat weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt. Im Zentrum des Konflikts standen über Jahre hinweg messbare und von den Anwohnern beklagte Lärmemissionen, die die Lebensqualität im direkten Umfeld der Anlage nachweislich beeinträchtigten.

Auswirkung von Windkraftanlagen auf die Vogelartenvielfalt

Eine im Fachjournal Environmental Impact Assessment Review (2025) veröffentlichte Studie zeigt erstmals belastbare Zusammenhänge zwischen Windkraftanlagen und sinkender Artenvielfalt auf, um den notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien mit den verbindlichen Zielen des Arten- und Naturschutzes in Einklang zu bringen.

Sitzung des Kreistages SOE vom 15.06.2026

Am 15.06.2026 fand eine Sitzung des Landtages Sächsische Schweiz / Osterzgebirge statt, die sich mit dem Regionalplan zum Windkraftausbau befaßt hat. Dazu hatten auch Bürger die Möglichkeit Fragen zu stellen. Wir als Bürgerinitiative waren vor Ort und haben folgende Fragen an den Landtag gestellt: Die Beantwortung der Fragen wurde[…]

Öffentliche Bürgerbeteiligung

Großflächiger Solaranlagen in der Stadt Liebstadt in den Ortsteilen Biensdorf und Großröhrsdorf – Die Bekanntmachung der Öffentlichkeitsbeteiligung einschließlich von Flurkartenauszügen zu den betroffenen Flächen erfolgte im o.g. Lokalanzeiger, Ausgabe Juni 2026, vom 29.05.2026

Gedanken zum Nutzen der deutschen „Energiewende“

Wer sich heute in Deutschland kritisch zum ungesteuerten Ausbau der Windkraft äußert, braucht ein dickes Fell. Es dauert meist nicht lange, bis die Keule der Diffamierung geschwungen wird: Als „Schwurbler“, „ewig Gestrige“ oder technologiefeindliche Bremser werden wir oft beschimpft und – wenn die Argumente vollends ausgehen – reflexartig in[…]

Mega-Windkraftanlagen aktueller Bauart erreichen eine Gesamthöhe von bis zu 365m bis zur Blattspitze bei einer Nabenhöhe von bis zu 300m. Der Rotordurchmesser der Anlage liegt in einer Spanne zwischen 130m und 170m. Im Vergleich zu Standard-Binnenlandanlagen mit Gesamthöhen von etwa 180m bis 260m stellt dies eine massive Skalierung der technischen Parameter dar. Diese technischen Maße erklären, warum die Anlagen in Bildern oft massiv über den Horizont hinausragen.

„Musik ist die Sprache der Leidenschaft.“

Richard Wagner


Mit Herzblut sind wir für unsere Heimat bei der Sache und diese Leidenschaft bringen unsere Songs zum Ausdruck. Viel Spaß beim Anhören bzw. Ansehen.

FLORA

Flächenversiegelung

Die Errichtung von WKA erfordert massive Fundamente und breite Zuwegungen für Schwertransporte. Dies führt zur direkten Zerstörung geschützter Pflanzenbestände und zur dauerhaften Versiegelung wertvoller Böden. Innerhalb von Natura 2000-Gebieten wird dadurch die ökologi-sche Vernetzung unterbrochen und sensible Lebensraumtypen (LRT) werden fragmen-tiert, was die natürliche Regenerations-fähigkeit der Biotope massiv einschränkt.

FAUNA

Mortalität und Scheuchwirkung

Für geschützte Vogel- und Fledermausarten stellen die rotierenden Blätter eine tödliche Gefahr durch Kollisionsschlag oder Barotraumen dar. Darüber hinaus führt die optische Unruhe (Schattenwurf) und der emittierte Schall zu einer erheblichen Scheuchwirkung. Sensible Arten, die auf störungsfreie Rückzugsräume angewiesen sind, werden aus ihren angestammten Brut- und Nahrungshabitaten verdrängt, was den Schutzzweck des Gebiets konterkariert.

WASSER

Gefährdung der Hydrologie

In vielen Natura 2000-Gebieten, insbe-sondere in Wald- oder Feuchtregionen, ist der Schutz des Wasserhaushalts essenziell. Der Einsatz von Baumaschinen und der Betrieb der Anlagen bergen Risiken durch Schadstoffeinträge (wie Öle oder Schmierstoffe) in das Grundwasser. Zudem können die tiefen Fundamente natürliche Wasserleiter unterbrechen und die Hydrologie empfindlicher Quell- und Moorgebiete nachhaltig stören.